... wenn der Christoph 28 kommt ...
Was Sie bei dem Einsatz des Rettungshubschrauber „Christoph 28“ beachten sollten:
Für den Landkreis Fulda und darüber hinaus ist der am Klinikum Fulda stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 28“ der ADAC-Luftrettung zuständig, sein Einsatzradius beträgt ca. 50 Km.
Seine Hauptaufgabe ist es den Notarzt schnell an die Einsatzstelle zu bringen, ein Transport findet erst bei bestimmten Indikationen statt,
daher wird auch immer parallel ein RTW (Rettungswagen) mitalarmiert.
Rettungshubschrauber können über die Notrufnummer 112 oder die Hubschraubernummer 0661/21000 gerufen werden, die Alarmierung und Koordination erfolgt über die Leitfunkstelle Fulda, die bei der Feuerwehr in Fulda angegliedert ist.
Die Maschine, eine EC 135, ist von Morgens 07:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit und wird mit einem Piloten des ADAC, einem Rettungsassistenten vom DRK und einem Notarzt oder einer Notärztin vom Klinikum besetzt.
Eingesetzt wird der RTH als Primärrettungsmittel bei:
Ø internistischen Notfällen
Ø Verkehrsunfällen
Ø Arbeits- und Sportunfällen
Ø Notfallverlegungen
Was Sie bei der Landung des RTH beachten sollten, sofern die Feuerwehr nicht die Ladungsvorbereitungen übernimmt:
Ø Machen Sie sich beim Landeanflug des Rettungshubschraubers durch Einschalten der Warnblinkanlage bemerkbar!
Ø Winken Sie mit einer Jacke oder einem ähnlichem Gegenstand! (Viele Passanten winken dem RTH auch die, die ihn nicht angefordert haben)
Ø Der Pilot sucht selbst den geeigneten Landeplatz!
Ø Legen Sie auf keinen Fall Tücher oder lose Gegenstände zur Markierung eines Landeplatzes aus. Diese können hoch gewirbelt werden und gefährden die Landung und Passanten!
Ø Gemähtes Gras oder lockerer Schnee können ebenfalls die Sicherheit beeinträchtigen!
Ø Halten Sie ausreichenden Sicherheitsabstand und treten Sie nicht an die Maschine heran, solange sich die Rotorblätter noch drehen!
Ø Niemals von Hinten an den RTH herantreten oder fahren, der schnell drehende Heckrotor ist kaum zu sehen!
Ø Immer nach Zustimmung mit dem Piloten an den RTH herangehen! (Dieser sitzt vorne rechts)
Ø Keine Gegenstände über den Kopf halten!
Ø Im schrägen Gelände auf unterschiedlichen Abstand der Rotorblätter zum Boden achten!
Wer zahlt den Hubschraubereinsatz?
Wenn Sie den Hubschrauber alarmieren, entstehen Ihnen keine Kosten, auch nicht bei Fehleinsätzen. Die ärztliche Erstversorgung und den Transport des Patienten zahlen die Krankenkassen. Die Einsatzkosten werden direkt mit den Sozialversicherungsträgern abgerechnet.
Leider ist die Landung des RTH immer wieder ein „Publikumsmagnet“.
Aus Sicherheitsgründen und um die Würde des Patienten zu wahren bitten wir Sie nicht zum „Gaffer“ zu mutieren und dadurch eventuell den Einsatz wesentlich zuerschweren.
Es könnte auch Ihr Leben sein ...
Sollten noch Fragen sein , weden Sie sich an Ihre Feuerwehr vor Ort.
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