Die Alarmierung der Feuerwehr Oberzell
Funkmeldeempfänger und Sirene
Geht nach einem Schadenereignis ein Notruf (Telefon 112) in der Leitstelle ein, so entscheidet der Disponent anhand eines Alarmplans, welche Einsatzkräfte zu alarmieren sind. Die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises befindet sich im Gefahrenabwehrzentrum in Gelnhausen und koordiniert die Einsätze der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Über sogenannte Funkmeldeemmpfänger und die Sirene werden nun die einzelnen Feuerwehrkameraden direkt alamiert. Diese erhalten dabei in der Regel auch erste Informationen über Art und Ort des Einsatzes.
Die Mitglieder der Einsatzabteilung begeben sich nun schnellstmöglich zum Feuerwehrgerätehaus, rüsten sich mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung aus und besetzen die Einsatzfahrzeuge. Per Funk geben sie der Leitstelle Rückmeldung, welche Fahrzeuge ausrücken und erfragen gegebenenfalls noch weitere Informationen zu diesem Einsatz. Am Einsatzort angekommen werden die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, um diesen Einsatz kompetent zu bewältigen.
Dieser Vorgang, der nur in wenigen Minuten abläuft, verdeutlicht auch, wie wichtig der richtige Notruf für ausrückenden Einsatzkräfte ist. Je genauer der Notruf abgesetzt wurde, desto schneller kann die Feuerwehr den Einsatzort erreiche
Die "Tagesschleife" der Freiwilligen Feuerwehren im Sinntal
Feuerwehren sind immer einsatzbereit – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich!
Da sich tagsüber viele Feuerwehrleute berufsbedingt nicht im Bereich Sinntal aufhalten, ist im Alarmplan eine sogenannte "Tagesschleife" vorgesehen. Diese alarmiert an Werktagen in einem Zeitraum von 08:00 Uhr bis 16.00 Uhr die City-Wache in Sterbfritz.